Hauptversammlung: Neue Gesichter verstärken die Arbeit des CVJM

Der CVJM stärkt seine Kinder- und Jugendarbeit und hat mit Hannah Rentschler seit Mitte März eine neue Jugendreferentin in seinen Reihen. Die 28-Jährige aus Calw will die Kinder und Jugendlichen begleiten und ihnen ihre Erfahrung im Glauben und mit Gott weitergeben. Als gemeinsame Jugendreferentin von CVJM und Petruskirchengemeinde tritt Hannah Rentschler die Nachfolge von Thomas Gockele, der nach nur einem Jahr seine Zelte in Gerlingen abgebrochen hat und aus privaten Gründen aus Baden-Württemberg wegzieht.

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Die neue Jugendreferentin des CVJM: Hannah Rentschler

Die 28-Jährige, die in ihrer Freizeit joggt, schwimmt, Basketball spielt, aber auch gerne kocht und strickt, ist am Bodensee aufgewachsen und hat evangelische Theologie in Bad Liebenzell und Marburg studiert. Erste Erfahrungen in der Jugendarbeit sammelte sie bei Praktikas in Feuchtwangen und Bad Liebenzell.

Im CVJM übernimmt Hannah Rentschler unter anderem die Leitung der Bubenjungschar und nimmt sich der Mitarbeitergewinnung und -schulung an.

Den Mitgliedern des CVJM hat sich Hannah Rentschler bereits bei der Mitgliederversammlung Mitte März vorgestellt. Dort musste der Erste Vorsitzende Thilo Schönfelder auch den bisherigen Kassier Christian Freytag verabschieden. Der 34-Jährige hat vier Jahre lang die Kasse des Vereins geführt, seinen Lebensmittelpunkt aus beruflichen Gründen mittlerweile aber in die Schweiz verlegt. Thilo Schönfelder dankte Christian Freytag für die aufwendige Arbeit mit dem Zahlenwerk, die geprägt war von vielen Großveranstaltungen in den vergangenen vier Jahren samt 125-Jahr-Jubiläum und Vereinshaus-Renovierung.

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Genuss für ruhige Stunden: Thilo Schönfelder (rechts) verabschiedet Kassier Christian Freytag mit edlen Weinen

Die Nachfolge von Christian Freytag als Kassiererin tritt Heidrun Schilbach an. Die 50-jährige Gerlingerin ist schon seit vielen Jahren Mitglied im CVJM und wurde vom Ausschuss des Vereins einstimmig gewählt, ehe sie sich im kommenden Jahr turnusgemäß dem Votum der Mitglieder stellen muss. Heidrun Schilbach ist nach Rose Mosebach erst die zweite Frau in der 128-jährigen Geschichte des CVJM, die das Amt der Kassenhüterin inne hat.

Die Andacht bei der Hauptversammlung hielt in diesem Jahr erstmals Dekan Frieder Zimmermann. Trotz Premiere war es ein Heimspiel für den gebürtigen Gerlinger. Frieder Zimmermann hat im Alter von acht Jahren im CVJM-Vereinshaus in der Schillerstraße das Trompete spielen gelernt und danach viele Jahre im CVJM-Posaunenchor mitgewirkt. Bei Walter Schrade hat er einst die Jungschar besucht und mit einem Schmunzeln eingeräumt: „Wenn ich zurückdenke, was wir damals alles angestellt haben, tut mir Walter Schrade heute noch manchmal leid.“ Der CVJM habe ihn geprägt, sagte Zimmermann, „auch für mein Glaubensleben“. Mit 16 Jahren hat er erstmals selbst eine Jungschar geleitet.

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Dekan Frieder Zimmermann: Die Botschaft des Evangeliums weitertragen

Zimmermann betonte, dass der CVJM nicht zum Selbstzweck werden dürfe: „Das ist zu wenig.“  Kernaufgabe müsse immer sein, den Glauben und die frohe Botschaft des Evangeliums weiterzugeben. „Einen anderen Grund kann keiner legen, als Jesus Christus.“ Und einen anderen Grund, ein anderes Fundament müsse auch niemand legen. Dennoch sei der CVJM auch heute noch unverzichtbar: „Keiner glaubt von sich aus, der Glaube ist immer Frucht des Hörens und des Erfahrens“, sagte Zimmermann. Deshalb brauche es die Weitergabe des Gehörten, auch im und durch den CVJM. „Wir haben die Chance beizutragen, dass viele Jugendliche und junge Menschen die Botschaft von Jesus Christus hören“, rief der Dekan den rund 40 anwesenden Mitgliedern zu. Sorgen müsse sich niemand machen, zumal wir in aller Regel über „Luxusprobleme klagen und nicht über wirkliche existenzielle Dinge. Das verändert die Sicht auf unser Leben“, sagte Zimmermann und machte den Zuhörern Mut mit dem Monatsspruch aus dem Römerbrief 8, Vers 31: „Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein?“ Zimmermann: „Nichts und niemand.“

 

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