Große Töne auf dem CVJM-Sommerfest: Konzert der Brenz Band

Ohne Noten und nur aus dem Gedächtnis spielen die 16 Ludwigsburger Musikanten auf Akkordeon, Ziehharmonika, Schlagwerk, Dudelsäcken, Kazoo, Mandoline, Keyboard, Bass und Fiddle ihr Publikum seit 36 Jahren in Grund und Boden.

Die Hälfte ist geistig behindert, die anderen behaupten, sie seien es nicht. Die Jüngste ist 30, die Älteste ist 83 Jahre alt –  und immer dabei.

In Deutschland, Frankreich, Polen, Schweiz, Ukraine, Libanon, dem Volk der Goralen und zuletzt in Peking, Qingdao, Shanghai und auf der Chinesischen Mauer haben  sie für Arbeiter, Präsidenten und gekrönte Häupter gespielt.

Mit ihren Konzerten in Gefängnissen und Palästen bauen sie Berührungsängste ab zwischen Menschen mit und ohne Behinderung und zeigen, was Behinderte bei gezielter Förderung leisten können.

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Alle spielen ehrenamtlich, ihre Gagen spenden sie für ausgewählte humanitäre Projekte. Dafür haben die behinderten Künstler zahlreiche Ehrungen erhalten; sie sind Zeitzeugen im Haus der Geschichte, sie erhielten mehrere internationale Friedens- und Kulturpreise, sie erhielten die Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg und wurden als einzige Deutsche in Paris zu „Künstlern der Unesco für den Frieden“ ernannt.

Am Samstag, 25. Juli, um 19.30 Uhr spielt die Brenz Band auf dem CVJM-Sommerfest in den Gerteisen das Publikum in Grund und Boden. Diesen Termin müssen Sie sich vormerken. Aber keine Angst, „die tun nichts, die wollen nur spielen!“

 

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